Was ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit ist keine klassische Allergie (Typ-I).

Bei einer klassischen Allergie (Typ-I) reagiert das Immunsystem mit einer Abwehrreaktion auf bestimmte Nahrungsbestandteile (besonders Eier, Soja, Nüsse, Meeresfrüchte etc.), die sich in Symptomen wie Juckreiz, Spannungsgefühl im Mundbereich, Ausschlag etc. äußern. Solche Symptome beruhen typischerweise auf der Freisetzung von Histamin woran u. a. IgE-Antikörper beteiligt sind. Der Hauptunterschied zwischen den allergischen und nicht-allergischen Formen ist, dass Allergien bereits durch geringste Mengen ausgelöst werden, während diese bei Unverträglichkeitsreaktionen oft noch vertragen werden. So kann ein „Milchallergiker“ gar keine Milch trinken, während jemand, der an einer Milchzuckerintoleranz leidet, durchaus geringe Mengen zu sich nehmen kann, ohne nennenswerte Beschwerden zu entwickeln.

Allerdings wird dann in der Regel viel über die klassischen Allergien (Typ-I) gesprochen und nicht ausreichend zwischen Antikörper-Typen differenziert.

Bei eine Nahrungsmittelunverträglichkeit (Lebensmittelunverträglichkeit) wird hingegen IgG-Antikörper getestet.

Pro Immun M®-IgG testet hingegen IgG-Antikörper, die die Auslöser für sogenannte verzögerte Allergien des Typs III sein können. Es werden also keine IgE vermittelten Sofortallergien des Typs I getestet und nicht nur singulär IgG-4-Antikörper. Stattdessen werden bei dem Pro Immun M®-IgG Test  IgG-1, IgG-2, IgG-3 und IgG-4-Antikörper getestet. Die Unterschiede bei den Allergie-Typen und den verschiedenen Antikörper-Klassen werden bei der Bewertung des Pro Immun M®-IgG Testes berücksichtigt.Ernährung

Die Immunoglobuline IgG1-IgG3 triggern zudem die Freisetzung des entzündungsfördernden Botenstoffs Interleukin 12.

Durch den Pro Immun M®-IgG Lebensmittel-Antikörpertest stellen Sie fest, welche Nahrungsmittel bei Ihnen Immunreaktionen verursachen. Eine Immunreaktion (Abwehrreaktion des Immunsystems) auf Nahrungsmittel kann zu unterschiedlichen akuten und chronischen Beschwerden führen. Der Lebensmittel-Antikörpertest ist daher Basis für eine daran anknüpfende Ernährungstherapie.

In dem Test werden zusätzlich auch Problematik führenden Lebensmittel und Stoffe wie Fruktose, Laktose, Histamin, Schimmelpilz belastete (Aspergillus niger) Lebensmittel, basische und säurebildende, eisenhaltige, eiweißhaltige, harnsäurehaltige Lebensmittel berücksichtigt.

Der Pro Immun M®-IgG Lebensmittel-Antikörpertest könnte für Sie in Frage kommen, wenn Sie folgende Symptome haben:

  • Wenn Sie nicht sicher sind, ob eine verzögerte Nahrungsmittelallergie Auslöser Ihrer Beschwerden sein könnte.
  • Bestimmte Nahrungsmittel werden nicht gut vertragen.
  • Häufige Müdigkeit nach einer Mahlzeit.
  • Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit und allgemeine Müdigkeit.
  • Chronisches Übergewicht oder stärkere Gewichtsschwankungen.
  • Chronische Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, Reizdarm, Koliken usw.
  • Chronische Hautprobleme wie Neurodermitis (Atopisches Ekzem), Schuppenflechte(Psoriasis), Akne, unreine Haut, Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz, usw.
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Migräne usw.
  • Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Rheumatische Erkrankungen, Artrose-Artritis usw.
  • Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen.

Die Testdurchführung der Nahrungsmittelunverträglichkeiten für eine individuelle Ernährungstherapie, wird unter fachärztlicher Laborleitung und Aufsicht durchgeführt, nachdem Ihre Blutproben zum Labor geschickt wurde.

Für die Untersuchung auf Immunreaktionen gegen Nahrungsmittel und andere Problematiken werden 8 ml Blut benötigt. Innerhalb von zwei Wochen liegen die Ergebnisse vor. Im Folgegespräch werden die Ergebnisse besprochen und der Befund wird Ihnen persönlichen überreicht.

2.  Darmuntersuchung

Der Stuhl ist das Endprodukt der Verdauung und besteht aus unverdauten Nahrungsbestandteilen, Verdauungssäften, Darmschleimhautzellen, Fäulnisprodukten,  Entzündungen, Bakterien, Parasiten, Pilzen usw. Stuhluntersuchungen können zur Diagnose vieler verschiedener Erkrankungen beitragen. Anhand einer Stuhlprobe kann überprüft werden, in welcher Verfassung der Verdauungstrakt ist. Bei einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen kann eine Stuhluntersuchung sinnvoll sein.

Indikationen bei den folgenden Symptomen:

  • Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Übergewicht
  • Darmdurchlässigkeit (Leaky gut)
  • Darmerkrankungen wie Blähbauch, Verstopfung,  Durchfall, Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Sodbrennen und Reflux
  • Glutenunverträglichkeit, Milchunverträglichkeit
  • Malabsorption- mangelhafte Aufnahme von Nährstoffen (Vitaminen, Aminosäuren, Fettsäueren, Mineralien, Spurelemente usw.)
  • Maldigestion (Verdauungsstörungen)
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn bis zum Kolonkarzinom
  • Blut im Stuhl
  • Depressionen, Angst und Panikattacken
  • Parasiten und Wurmeier
  • Protozoen und  Einzellerparasiten einschlißlich Blastocystis hominis

Probenentnahme für Stuhluntersuchung: Wichtig für eine exakte Stuhluntersuchung im Labor ist die sachgerechte Entnahme und der Versand der Stuhlprobe.

3. Blutuntersuchung

 3a. Vitamin- und Mineralstoff-Status

Ein suboptimaler Vitamin- und Mineralstoff-Status verursacht viele unspezifische Beschwerden und Befindlichkeits- Störungen. Ein Mikronährstoff-Defizit durchläuft verschiedene Stadien, bevor Symptome auftreten. Die Bestimmung der Mikronährstoff-Konzentration im Blut ist eine notwendige und sinnvolle Voraussetzung für eine gezielte und effektive Therapie mit Mikronährstoffen. Mit Hilfe von Laborparameter kann auf einfachem Wege die individuelle Versorgungssituation überprüft werden. Gemessen werden alle Vitamine; A, B1, B2, B3, B5, B6, B9 (Folsäure), B12, C, D, E, Biotin, D3, Q10.

Dazu auch die Mineralien und Spurenelemente innerhalb und außerhalb der Zelle wie: Calcium, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Molybdän, Mangan, Chrom, Selen, Zink.  Zeigen die Laborergebnisse einen unzureichenden Versorgungszustand auf, sollten die Ursachen hierfür gesucht werden. Es ist zu klären, ob Ernährungsfehler oder die Darmresorptionsstörungen (Malabsorbtion) von Nährstoffen gestört ist. Die Vollblut-Diagnostik deckt eine beginnende Nährstoff-Verarmung frühzeitig auf. Bereits im Stadium der suboptimalen Bedarfsdeckung werden Enzymleistungen sowie immunologische Funktionen gehemmt. Damit wird deutlich, dass sich ein Mikronährstoff-Mangel nicht zwangsläufig mit einem klinisch eindeutigen Symptom bemerkbar macht und es zur Diagnosestellung einer Blutanalyse bedarf. Berücksichtigung finden alters- und geschlechtsspezifische Besonderheiten. 

Sinnvolle Untersuchung bei: 

  • bei einseitiger Ernährung (Fast-Food)
  • unspezifische Beschwerden
  • Befindlichkeitsstörungen
  • Schwangere/Stillende
  • Personen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen
  • Personen unter Langzeitmedikation
  • stationäre Patienten, Tumorpatienten
  • Vegetarier und Veganer
  • alte Menschen, Sportler
  • Personen mit einem Body-Maß-Index unter 18,5
  • Adipositas (Übergewicht, Fettleibigkeit)

3b.  Aminosäure-Profil

Aminosäuren zählen neben den Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Fettsäuren zu den Mikronährstoffen. Aminosäuren sind die Bausteine des Körpers und die Grundlage aller Lebensvorgänge, da sie jeden  Stoffwechselvorgang steuern. Da die meisten chronischen Zivilisationskrankheiten im Kern auf Stoffwechselstörungen zurückzuführen sind,  ist es oftmals von Bedeutung, einen Laborstatus über die Aminosäuren zu erheben und dafür zu sorgen, dass die lebenswichtigen Aminosäuren dem Körper in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Denn selbst eine ausreichende Eiweißversorgung bedeutet nicht automatisch, dass alle Aminosäuren in erforderlichem Maß vorhanden sind. Von den bekannten 22 Aminosäuren kann der menschliche Organismus 8 nicht selber bilden; diese 8 (essentiellen) Aminosäuren müssen ihm durch die Ernährung zugeführt werden. Die Zufuhr von Aminosäuren sollte ausgewogen sein. Deshalb ist es ratsam, vor Einnahme von Aminosäuren durch eine Blutprobe einen Aminosäure-Status zu ermitteln, so dass anschließend punktgenau die richtige Dosierung durchgeführt werden kann. Die Aminosäuren-Konzentrationen im Blut sind messbar und geben wertvolle Hinweise auf die aktuelle Versorgungslage.

Sinnvolle Indikationen bei:

  • Entzündungen, Infekten
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Stress, Burnout
  • erhöhter körperlicher Beanspruchung und vor allem durch eine vermehrte Umweltbelastung
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Störungen des Immunsystems
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erkrankungen des Verdauungsapparates und einseitige Ernährung
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates usw.

3c. Fettsäure-Profil

Die Beurteilung der Fettsäuren berücksichtigt jeweils die Summen der gesättigten und ungesättigten Fettsäureanteile sowie die Relationen der einzelnen Fettsäuregruppen zueinander. Der Omega-3 Fettsäure Index wird ebenfalls bestimmt. Dieser repräsentiert die intrazelluläre Konzentration an den Omega-3 Fettsäuren Eicosapentaen (EPA)- und Docosahexaensäure (DHA). Das Verhältnis Omega 3 versus Omega 6 ist sehr entscheidend für die gesunden Lebensweisen. Sowohl Omega 3- als auch Omega-6 Fettsäuren sind essentielle Fettsäuren und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Entscheidend ist jedoch nicht alleine eine ausreichende Zufuhr, sondern das Verhältnis zueinander. Das Verhältnis der Omega-3 Fettsäuren zu den Omega-6 Fettsäuren sollte 1:1 sein. Ein Übermaß an Omega-6 Fettsäuren verdrängt zum Beispiel die Omega-3 Moleküle aus den Zellmembranen. z.B. aus Membranen von Herzmuskelzellen und erhöht somit das Risiko für Kammerflimmern.

Sinnvolle Untersuchung bei:

  • Schwangerschaft
  • Konzentrazionstörungen
  • Lernedefiziten
  • Psychischen Erkrankungen
  • ADS/ADHS
  • Demenz, M. Alzheimer usw.
  • Chronische Entzündungen in allen Organen
  • Risiko von Herzrhythmusstörungen oder Herzinfarkten
  • Fetteleber

 3d. Neurotransmitter-Profil

Ständige seelische oder körperliche Belastungen (Stress) führen, wenn Regeneration und Erholung nicht in ausreichendem Maße möglich sind, zu einem Ungleichgewicht im Neurotransmitterhaushalt und zu Symptomen wie Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, chronischem Erschöpfungssyndrom (Fatigue), Burnout, usw.

Untersuchung folgender Neurotransmitter:

  • Serotonin
  • GABA
  • Glutamat
  • Adrenalin
  • Noradrenalin
  • Dopamin

Je nach Ausgangssituation und gefordertem Parameter kann es erforderlich sein die Untersuchung im Blut, Harn oder zweite Morgenurin durchzuführen.

3e. Hormon-Profil

Hormone sind körpereigene biochemische Botenstoffe, die von spezialisierten Zellen produziert und abgegeben werden um spezielle Wirkungen an den Zellen der Erfolgsorgane hervorzurufen. Hormone regulieren unser gesamtes Leben – egal ob Stoffwechsel, Herz- Kreislauffunktionen, Immunsystem, die Anpassung verschiedener Organsysteme an besondere Situationen (z.B Stressreaktion), Wach-Schlafrhythmus, Wachstum und Aufbau und schließlich die Fortpflanzung sind ohne Hormone unmöglich.

Folgende Hormone werden untersucht:

  • Insulin, Proinsulin
  • Adiponectin, Leptin
  • Freies Testosteron, Estradiol,  Estriol,
  • DHEA Tagesprofil
  • Cortisol Tagesprofil
  • Prolactin
  • Melatonin Nachtprofil
  • FSH
  • Wachstumshormon – IGF1
  • Adrenaler Stressindex

Sinnvolle Untersuchung bei:

  • Klimakterische Beschwerden wie Hitzewallungen
  • Migräne
  • Übergewicht
  • Schweißausbrüche
  • Schlafstörungen und Herzrasen
  • Müdigkeit
  • Reizbarkeit
  • Nervosität und depressive Verstimmungen
  • Übergewicht
  • Abmagerung
  • Dauerstress
  • Lustlosigkeit
  • Haarausfall usw.

3f. Messung von Oxidativem/ Nitrosativem Stress in den Zellen

Mit Hilfe von Laboruntersuchungen Ihres Blutes kann Ihr individuelles Risiko für oxidativen Stress untersucht werden. Beruflicher und privater Stress, Rauchen, Umweltgifte und Fehlernährung fördern die Entstehung von sogenannten “freien Radikalen” (O2-). Freien Radikalen (O2-) sind hochreaktive Sauerstoffverbindungen, die eine schädigende Wirkung auf viele Organe ausüben. Vom oxidativen Stress im engeren Sinne ist der nitrosative Stress abzugrenzen, mit der besonderen Schadenwirkung hochreaktiver Stickstoff-Sauerstoff-Verbindungen. Von nitrosativem Stress spricht man bei übermäßiger Bildung von Stickstoffmonoxid (NO) und seinen Folgeprodukten Peroxynitrit, Nitrotyrosin und Nitrophenylessigsäure. Stickstoffmonoxid (NO) wird in fast allen Zellen des Organismus gebildet und hat in normaler Menge wichtige Funktionen im Körper. Durch verschiedene Situationen wie Entzündungsreaktionen, schwere Verletzungen oder Unfälle, Belastung durch chemische Substanzen, Schwermetalle oder auch Medikamente, seelischen oder körperlichen Stress oder die Aufnahme großer Mengen an Nitriten oder Nitraten über die Nahrung kommt es jedoch zu einer übermäßigen Bildung von NO. Diese großen Mengen an hochreaktivem Sauerstoffverbindungen O2- und hochreaktiver Stickstoff-Sauerstoff-Verbindungen NO- hemmt die Energiegewinnung in den Zellen, wodurch sie vor allem zur Schädigung von Zellen mit hohem Energiebedarf wie Nervenzellen, Herzmuskel, Muskulatur etc. führen. Diese Schädigungen von Körperzellen führen automatisch zur schnelleren Zellalterung und Entstehung von vielen anderen Erkrankungen. Auf der Grundlage der Laborergebnisse lässt sich entscheiden, welche Maßnahmen erforderlich sind um diesen schädlichen Prozessen entgegenzuwirken.

Sinnvolle Untersuchung bei:

  • Arteriosklerose und Herzerkrankungen
  • Defekten am Erbgut
  • Diabetes mellitus
  • Krebserkrankungen
  • rheumatischen Erkrankungen
  • Störungen der Schilddrüsenfunktion
  • Parkinson, M. Alzheimer, MS usw.
  • Makuladegeneration, Linsentrübung und noch viele andere Erkrankungen.
 4. pH-Wert – Säure-Basen-ProfilE-_Ph-Skala

Der pH-Wert des Urins ist der Messwert für den Grad der sauren bzw. basischen Reaktion eines Stoffes. Für den menschlichen Stoffwechsel ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Säuren und Basen erforderlich. Für den gesamte Körper bis hin zu den Gewebszellen und Zellen ist es sehr wichtig, dass der pH-Wert immer leicht basisch ist. Ein leicht basischer pH-Wert hilft zudem dabei, Krankheiten zu bekämpfen und Stress abzubauen. Zu wenig oder zu viel Sport und stark zuckerhaltige Ernährung, diverse Medikamente, Stress, Angst und vieles mehr tragen auf Dauer zu erhöhten Säurewerten bei.

Der Urin pH-Wert wird bei jedem Wasserlassen gemessen. Ebenfalls während der drei Tage in denen man auch die Ernährung aufzeichnet.

Der ideale Messverlauf sieht dabei so aus:

  1. Nach dem Aufstehen
  2. Vor dem Frühstück
  3. Vor dem Mittagessen
  4. Zwei Stunden nach dem Mittagessen
  5. Zwei Stunden nach dem Abendessen
  6. Wer spät zu Bett geht, gegen 22.00 Uhr oder später

Ideales Säure-Basen-Gleichgewicht des Urins:

  • Vor dem Frühstück: 6.00 bis 7.00 Uhr – 5,5 bis 7,0
  • Nach dem Frühstück: 10.00 Uhr mindestens – 7,5
  • Nach dem Mittagessen: 15.00 bis 16.00 Uhr – 7,5 bis 8,5
  • Nach dem Abendessen: 20.00 bis 21.00 Uhr: 6,8 bis 7,0
  • Vor dem Zubettgehen: 23.00 bis 24.00 Uhr mögliches absinken bis auf 6,2

Sinnvolle Untersuchung bei:

  • Muskelverspannungen oder Muskelverhärtungen  Allergien
  • Hautkrankheiten
  • Falten und Cellulite
  • Arthritis, Arthrose und Gicht, Wadenkrämpfe
  • Pilzinfektionen
  • Chronische Schmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden, Magengeschwüre
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen
  • Nierensteine
  • Osteoporose usw.
5. Untersuchung von Histamin-Intoleranz

HIT-Doc-1_57964457_X

Die Histamin-Intoleranz / Histaminose zeigt die Unverträglichkeit von mit der Nahrung aufgenommenem Histamin. Deren Ursache ein Mangel der Histamin abbauenden Enzyme Diaiminoxidase (DAO) und/oder Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) bzw. ein Missverhältnis zwischen Zufuhr und Abbau des Histamins ist.

Die Histamin-Intoleranz ist keine Allergie, sondern eine Unverträglichkeit. Deshalb können übliche Allergietests sie auch nicht nachweisen. Der Unterschied liegt darin, dass es in der Folge einer Histaminintoleranz, im Gegensatz zu einer Allergie, nicht zu einem Anstieg der Antikörper im Blut kommt.

Der Verdacht, dass eine Histamin-Intoleranz vorliegt, entsteht meist durch die Krankengeschichte. Mit einem Blut- oder einem Urintest kann man testen ob Intoleranzen vorliegen. Ein Ernährungsprotokoll kann zusätzlich Aufschluss darüber geben, welche Lebensmittel die Unverträglichkeitsreaktionen hervorrufen.

Sinnvolle Untersuchung bei:

  • Juckreiz, Hautrötung, Ekzeme, Nesselsucht usw.
  • Migräne, Schwindel, Hitzegefühl, Kopfschmerzen usw.
  • Halsschmerzen, Astma bronchiale, verengte oder rinnende Nase, Atembeschwerden
  • Bauchschmerzen, Magenstechen, Sodbrennen, Übelkeit, Verstopfungen, Durchfall, Blähungen
  • Herzrasen, niedrige und hohe Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen
  • Blasenentzündung, Menstruationsbeschwerden, Schleimhautreizungen der Harnröhre und Vaginale Trakt
  • Wassereinlagerungen, Gelenkschmerzen, Knochenmarkschwellung (KMÖ)
  • Müdigkeit, Seekrankheit, Schlaffstörungen, Erschöpfungszustände
  • Verwirrtheit, Nervosität, depressive Verstimmungen
  • Nitrosativer Stress
6. Untersuchung von Umweltgiften und Toxischen Metallen

Chronische Umweltbelastungen sind weltweit ein wachsendes Problem und viele Erkrankungen stehen in direktem Zusammenhang mit diesen zunehmenden Veränderungen. Bei einer chronischen Vergiftung nimmt der Körper über Jahre jedem Tag kleine Mengen an Gifte/Schwermetalle zu sich (über die Nahrung, das Wasser, die Luft usw). Ein Teil der Gifte/Schwermetalle wird sofort ausgeschieden, aber ein Teil wird eben im Gewebe und in den Organen abgelagert. Jeden Tag kommt eine kleine Menge dazu und die Belastung im Gewebe nimmt zu. So kommt es dann erst nach Jahren zu dem Zustand, an dem die Gifte/Schwermetalle erste Symptome hervorrufen. Die Schwermetalle sind dann nicht mehr nur im Fett- und Bindegewebe, sondern haben sich über die Jahre in die einzelnen Zellen der Organe, den Gelenken, Bindegewebe, Zwischenzellgewebe und den Nerven eingelagert.

Messung durch Urin nach einer Mobilisation.

Wenn man eine chronische Belastung/Einlagerung von Giften und Schwermetallen über den Urin bestimmen will, dann muss man einen sogenannten Mobilisationstest machen. Man gibt dabei dem Patienten Bindungssubtanzen (Chelate), die eingelagerte Gifte/Schwermetalle binden können. Die Substanzen werden dann zusammen mit den Gifte/Schwermetallen in den nächsten Stunden über die Nieren im Urin ausgeschieden. Untersucht man nun den Urin nach einer Mobilisation auf Gifte/Schwermetalle, so kann man bestimmen, wie viele und welche Gifte/Schwermetalle im Körper abgelagert sind. In der Umweltmedizin ist dieser Test heute Standard und gilt als eine sichere Methode zur Diagnose von chronischen Vergiftungen.

Sinnvolle Untersuchung bei: 

  • Autoimmunerkrankungen wie ALS, M. Alzheimer, Multiple Sklerose (MS), Lupus erythematosis, M. Parkinson etc.
  • Haarverlust  (Alopezia areata)
  • Lungenerkrankungen wie Asthma, COPD, Lungenfybrose, Lungenemphysem usw.
  • ADH/ADHS, Autismus
  • Koronareherzerkrankungen (KHK), Bluthohdruck
  • Krebs, D. mellitus
  • Konzentrationsstörungen, Sehstörungen
  • Depressionen, Angst, Panikattacken usw.
  • Down Syndrom, Epilepsie
  • Endometriose
  • Nicht schwanger werden