Die  Mitochondrien- und Zellregenerierungstherapie Therapie gilt als angewandte Ernährungs- und Umwelttherapie, die sich naturwissenschaftlicher Labormetoden bedient, um die Bioschemische Individualität des Patienten zu analysieren. Die ganzen medizinische Untersuchungen  dienen als Basis für eine patientenzentrierte Therapie.

Grundsätzlich sollten neben dem großen Blutbild, die Entzündungsmarker, Immunzellen, Hormonen, Neurotransmitter, Allergiemarker, eine Nährstoffmangel (z. B. Vitaminen, Mineralien, Spurelemente, Aminosüeren und Fettsäueren etc.) und eine mögliche Belastung durch Umweltgifte abgeklärt werden. Auch Messung von oxidativen/nitrosativem Stress in den Zellen muss gemessen werden. Eine umfassende Diagnostik ist notwendig um eine therapeutische Versorgung des Patienten mit verschiedene Erkrankungen zur Verfügung zu stellen. Dies soll koordinierte, ganzheitliche Therapieansätze ermöglichen.

Vitamin- und Mineralstoff-Status

Ein suboptimaler Vitamin- und Mineralstoff-Status verursacht viele unspezifische Beschwerden und Befindlichkeits-Störungen. Ein Mikronährstoff-Defizit durchläuft verschiedene Stadien, bevor Symptome auftreten. Die Bestimmung der Mikronährstoff-Konzentration im Blut ist eine notwendige und sinnvolle Voraussetzung für eine gezielte und effektive Therapie mit Mikronährstoffen. Mit Hilfe von Laborparametern kann auf einfachem Wege die individuelle Versorgungssituation überprüft werden. Gemessen werden alle Vitamine: A, B1, B2, B3, B5, B6, B9 (Folsäure), B12, C, D, E, Biotin, D3, Q10.

Dazu auch die Mineralien und Spurenelemente innerhalb und außerhalb der Zelle, wie: Calcium, Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Molybdän, Mangan, Chrom, Selen, Zink.  Zeigen die Laborergebnisse einen unzureichenden Versorgungszustand auf, sollten die Ursachen hierfür gesucht werden. Es ist zu klären, ob Ernährungsfehler vorliegen oder Darmresorptionsstörungen (Malabsorption von Nährstoffen). Die Vollblut-Diagnostik deckt eine beginnende Nährstoff-Verarmung frühzeitig auf. Bereits im Stadium der suboptimalen Bedarfsdeckung werden Enzymleistungen sowie immunologische Funktionen gehemmt. Damit wird deutlich, dass sich ein Mikronährstoff-Mangel nicht zwangsläufig mit einem klinisch eindeutigen Symptom bemerkbar macht und es zur Diagnosestellung einer Blutanalyse bedarf. Berücksichtigung finden alters- und geschlechtsspezifische Besonderheiten. 

Sinnvolle Untersuchung bei: 

  • Einseitiger Ernährung (Fast-Food)
  • Unspezifischen Beschwerden
  • Befindlichkeitsstörungen
  • Schwangeren / Stillenden
  • Personen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen
  • Personen unter Langzeitmedikation
  • Stationären Patienten, Tumorpatienten
  • Vegetariern und Veganern
  • Alten Menschen, Sportlern
  • Personen mit einem Body-Maß-Index unter 18,5
  • Adipositas (Übergewicht, Fettleibigkeit)

Aminosäure-Profil

Aminosäuren zählen neben den Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Fettsäuren zu den Mikronährstoffen. Aminosäuren sind die Bausteine des Körpers und die Grundlage aller Lebensvorgänge, da sie jeden Stoffwechselvorgang steuern. Da die meisten chronischen Zivilisationskrankheiten im Kern auf Stoffwechselstörungen zurückzuführen sind, ist es oftmals von Bedeutung, einen Laborstatus über die Aminosäuren zu erheben und dafür zu sorgen, dass die lebenswichtigen Aminosäuren dem Körper in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Denn selbst eine ausreichende Eiweißversorgung bedeutet nicht automatisch, dass alle Aminosäuren in erforderlichem Maß vorhanden sind. Von den bekannten 22 Aminosäuren kann der menschliche Organismus 8 nicht selber bilden; diese 8 (essentiellen) Aminosäuren müssen ihm durch die Ernährung zugeführt werden. Die Zufuhr von Aminosäuren sollte ausgewogen sein. Deshalb ist es ratsam, vor Einnahme von Aminosäuren durch eine Blutprobe einen Aminosäure-Status zu ermitteln, so dass anschließend punktgenau die richtige Dosierung durchgeführt werden kann. Die Aminosäuren-Konzentrationen im Blut sind messbar und geben wertvolle Hinweise auf die aktuelle Versorgungslage.

Sinnvolle Indikationen bei:

  • Entzündungen, Infekten
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Stress, Burnout
  • Erhöhter körperlicher Beanspruchung, vor allem durch eine vermehrte Umweltbelastung
  • Erkrankungen des Nervensystems
  • Störungen des Immunsystems
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erkrankungen des Verdauungsapparates und einseitiger Ernährung
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates usw.

Fettsäure-Profil

Die Beurteilung der Fettsäuren berücksichtigt jeweils die Summen der gesättigten und ungesättigten Fettsäureanteile sowie die Relationen der einzelnen Fettsäuregruppen zueinander. Der Omega-3-Fettsäuren-Index wird ebenfalls bestimmt. Dieser repräsentiert die intrazelluläre Konzentration an den Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaen (EPA)- und Docosahexaensäure (DHA). Das Verhältnis Omega-3 versus Omega-6 ist sehr entscheidend für die gesunden Lebensweisen. Sowohl Omega-3- als auch Omega-6-Fettsäuren sind essentielle Fettsäuren und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Entscheidend ist jedoch nicht alleine eine ausreichende Zufuhr, sondern das Verhältnis zueinander. Das Verhältnis der Omega-3-Fettsäuren zu den Omega-6-Fettsäuren sollte 1:1 sein. Ein Übermaß an Omega-6-Fettsäuren verdrängt zum Beispiel die Omega-3-Moleküle aus den Zellmembranen, z. B. aus Membranen von Herzmuskelzellen, und erhöht somit das Risiko für Kammerflimmern.

Sinnvolle Untersuchung bei:

  • Schwangerschaft
  • Konzentrationsstörungen
  • Lerndefiziten
  • Psychischen Erkrankungen
  • ADS / ADHS
  • Demenz, M. Alzheimer usw.
  • Chronischen Entzündungen in allen Organen
  • Risiko von Herzrhythmusstörungen oder Herzinfarkten
  • Fettleber

Neurotransmitter-Profil

Ständige seelische oder körperliche Belastungen (Stress) führen, wenn Regeneration und Erholung nicht in ausreichendem Maße möglich sind, zu einem Ungleichgewicht im Neurotransmitterhaushalt und zu Symptomen, wie Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, chronischem Erschöpfungssyndrom (Fatigue), Burnout, usw.

Untersuchung folgender Neurotransmitter:

  • Serotonin
  • GABA
  • Glutamat
  • Adrenalin
  • Noradrenalin
  • Dopamin

Je nach Ausgangssituation und gefordertem Parameter kann es erforderlich sein, die Untersuchung in Blut, Harn oder zweitem Morgenurin durchzuführen.

Hormon-Profil

Hormone sind körpereigene biochemische Botenstoffe, die von spezialisierten Zellen produziert und abgegeben werden, um spezielle Wirkungen an den Zellen der Erfolgsorgane hervorzurufen. Hormone regulieren unser gesamtes Leben – egal ob Stoffwechsel, Herz-Kreislauffunktionen, Immunsystem, die Anpassung verschiedener Organsysteme an besondere Situationen (z. B. Stressreaktion), Wach-Schlafrhythmus, Wachstum und Aufbau, und schließlich ist die Fortpflanzung ohne Hormone unmöglich.

Folgende Hormone werden untersucht:

  • Insulin, Proinsulin
  • Adiponectin, Leptin
  • Freies Testosteron, Estradiol, Estriol
  • DHEA Tagesprofil
  • Cortisol Tagesprofil
  • Prolactin
  • Melatonin Nachtprofil
  • FSH
  • Wachstumshormon – IGF1
  • Adrenaler Stressindex

Sinnvolle Untersuchung bei:

  • Klimakterischen Beschwerden wie Hitzewallungen
  • Migräne
  • Übergewicht
  • Schweißausbrüchen
  • Schlafstörungen und Herzrasen
  • Müdigkeit
  • Reizbarkeit
  • Nervosität und depressiven Verstimmungen
  • Übergewicht
  • Abmagerung
  • Dauerstress
  • Lustlosigkeit
  • Haarausfall usw.

Messung von Oxidativem / Nitrosativem Stress in den Zellen

Mit Hilfe von Laboruntersuchungen Ihres Blutes kann Ihr individuelles Risiko für oxidativen Stress untersucht werden. Beruflicher und privater Stress, Rauchen, Umweltgifte und Fehlernährung fördern die Entstehung von sogenannten  „freien Radikalen” (O2-). Freie Radikale (O2-) sind hochreaktive Sauerstoffverbindungen, die eine schädigende Wirkung auf viele Organe ausüben. Vom oxidativen Stress im engeren Sinne ist der nitrosative Stress abzugrenzen mit der besonderen Schadenwirkung hochreaktiver Stickstoff-Sauerstoff-Verbindungen. Von nitrosativem Stress spricht man bei übermäßiger Bildung von Stickstoffmonoxid (NO) und seinen Folgeprodukten Peroxynitrit, Nitrotyrosin und Nitrophenylessigsäure. Stickstoffmonoxid (NO) wird in fast allen Zellen des Organismus gebildet und hat in normaler Menge wichtige Funktionen im Körper. Durch verschiedene Situationen, wie Entzündungsreaktionen, schwere Verletzungen oder Unfälle, Belastung durch chemische Substanzen, Schwermetalle oder auch Medikamente, seelischen oder körperlichen Stress oder die Aufnahme großer Mengen an Nitriten oder Nitraten über die Nahrung, kommt es jedoch zu einer übermäßigen Bildung von NO. Diese großen Mengen an hochreaktiven Sauerstoffverbindungen O2- und hochreaktiven Stickstoff-Sauerstoff-Verbindungen NO hemmen die Energiegewinnung in den Zellen, wodurch sie vor allem zur Schädigung von Zellen mit hohem Energiebedarf, wie Nervenzellen, Herzmuskel, Muskulatur etc. führen. Diese Schädigungen von Körperzellen führen automatisch zur schnelleren Zellalterung und Entstehung von vielen anderen Erkrankungen. Auf der Grundlage der Laborergebnisse lässt sich entscheiden, welche Maßnahmen erforderlich sind, um diesen schädlichen Prozessen entgegenzuwirken.

Sinnvolle Untersuchung bei:

    • Arteriosklerose und Herzerkrankungen
    • Defekten am Erbgut
    • Diabetes mellitus
    • Krebserkrankungen
    • Rheumatischen Erkrankungen
    • Störungen der Schilddrüsenfunktion
    • Parkinson, M. Alzheimer, MS usw.

Makuladegeneration, Linsentrübung und noch vielen anderen Erkrankunge

Mehr erfahren:

http://www.biovis.de/labor/labor.php#tab_2