Schwermetallausleitung (Chelat-Therapie) – Entgiftung der Zelle, des Bindegewebes und des Zwischenzellgewebe. Elimination von Mutagene und Karzinogene Ursachen wie Toxinen, Schwermetallen etc.

Schwermetallen und andere Umweltoxine (chemische, physikalische, biologische) gehören zu den mitochondrienschädigenden und zellzerstörenden Substanzen.  Sie blockieren wichtige zelluläre Stoffwechselfunktionen und können die Energiegewinnung (ATP) in den Mitochondrien hemmen oder die Erbsubstanz im Zellkern beinträchtigen. Die Können auch zu Überproduktion von reaktiver Sauerstoffradikalen führen. Die wichtigste Station in der Atmungskette, in der Sauerstoffradikale gebildet werden, ist der Komplex III (Ubikinon-Cytochrom-c –Reduktase). Schwermetalle können Enzyme und Eiweiße schädigen und deren Wirkung blockieren. Schwermetallen sind in der Lage das Mitochondrienmembranpotential herabzusetzen und die Nährstofftransport zu verhindern. Sie verdrängen lebenswichtige und notwendige Mineralien und Spurenelemente, wie z.B. Kupfer, Zink, Eisen, Selen, Chrom, Mangan, Molybdän, Calcium, Kalium,  Magnesium etc. Überall wo Schwermetallquellen sind, sollten eliminiert werden.

Mit der Schwermetallausleitung (Chelat-Therapie) können toxischen Metalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber, Arsen, Barium, Titan, Uran, Caesium, Platin, Palladium, Beryllium, Nickel und Aluminium etc. gebunden und ausgeleitet werden.

Eine Schwermetallbelastung kann versichiedene Organe schädigen!

Um diese Schäden zu verhindern, sollte man rechtzeitig Schwermetalle und andere Gifte aus dem Körper ausleiten.
Ziel der Chelat-Therapie ist es, Entgiftungsvorgänge zu verstärken Entzündungsprozesse zu beseitigen und Zell- und Mitochondrienmembranen zu schützen.

Durchführung eines Schwermetall-Provocation-Testes:
1.
Hinweis/Verdacht auf Schwermetallbelastung
2. Erste Urinprobe: Spontan oder Basalurin (nicht provozierter Urin)
3. Zuführung eines oder mehrerer geeigneter Chelatbildner: z.B.: EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure) / DMSA (Dimercapto-Bernsteinsäure) etc.
4. Zweite Urinprobe: nach Reaktionszeit des Chelatbildners zum Nachweis der Schwermetallauscheidung

Die Vorteile bei diesem Vorgehen sind, dass man eine Therapie und eine Diagnose in einem Vorgang verbindet, und dadurch nicht nur eine Aussage über die Schwermetallbelastung des Patienten erhält, sondern dem Patienten manchmal schon nach dem ersten Test zu einer spürbaren Beschwerdelinderung verhelfen kann.

Vor der Entgiftung muss man die individuelle Entgiftungskapazität des einzelnen Patienten mittels  funktionellen Analysen überprüfen. Es gibt Menschen, die schlecht bzw. nur langsam entgiften können. Bei diesen Personen können schon geringe Schadstoffmengen zu Beschwerden führen.

Die Dauer der Behandlung ergibt sich aus den laborkontrollierten Werten, je nach Schwere der Belastung. Sie findet i.d.R. 2x pro Monat statt, je nach Allgemeinzustand des Patienten. Generell ist zur Stabilisierung des Patienten und zur besseren Verträglichkeit der Behandlung vor jeder Schwermetallausleitung eine Aufbaukur und Darmsanierung von mindestens 3 Monaten angemessen.

WAS MAN WÄHREND DES PROGRAMMS ERWARTEN KANN

Die Mobilisierung und Ausscheidung bestimmter Metalle kann zu zeitweiligem Unwohlsein und  zu einem Aufflackern des Zustandes führen. Dieser Effekt kann so lange fortbestehen, bis der Metallüberschuß vollständig abgebaut ist.

Schwermetallausleitung ist geeignet für alle Patienten die an Chronischen Erkrankungen leiden.

  • Durchblutungsstörung – Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck usw.
  • Immunschwächen
  • Entzündungen im Körper
  • Autoimmunerkrankungen wie MS, Fibromialgie, ALS, Rheuma usw.
  • Krebs
  • Allergien (Ekzeme, Neurodermitis, Asthma, Heuschnupfen, Bindehautentzündungen etc.)
  • Orthopädische Erkrankungen (Arthrose/Artritis, Degeneration des Gelenk-, Knochen-Wirbelsäulensystemes etc.)
  • Alterskrankheiten (Morbus Alzheimer, Demenz etc.)
  • M. Parkinson
  • Psychiatrische Erkrankungen wie Depressionen, Schizophrenie, Neurosen, Angst, Panickataken,  ADH/ADHS, Autismus usw.
  • Erschöpfungssyndrome, Müdigkeit, Burn-Out
  • Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Konzentrationstörungen etc.

Fastenkuren jeglicher Art dürfen aufgrund der Mobilisierung von Krebsergenden Schadstoffen aus den Fettzellen niemals ohne begleitende ortomolekulare Entgiftungstherapien durchgeführt werden!

Mehr erfahren:

https://microtrace.de/de/metalle-krankheiten-forschung/