E-_Ph-Skala

pH-Wert – Säure-Basen-Profil

Der pH-Wert des Urins ist der Messwert für den Grad der sauren bzw. basischen Reaktion eines Stoffes. Für den menschlichen Stoffwechsel ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Säuren und Basen erforderlich. Für den gesamten Körper bis hin zu den Gewebszellen und Zellen ist es sehr wichtig, dass der pH-Wert immer leicht basisch ist. Ein leicht basischer pH-Wert hilft zudem dabei, Krankheiten zu bekämpfen und Stress abzubauen. Zu wenig oder zu viel Sport und stark zuckerhaltige Ernährung, diverse Medikamente, Stress, Angst und vieles mehr tragen auf Dauer zu erhöhten Säurewerten bei.

Krankheiten die in Verbindung mit Übersäuerung des Körpers stehen:

  • Ablagerung von Schlacken und Säuren im Bindegewebe führt z.B. zu Falten und Cellulite
  • Brüchige Haare und Nägel
  • Wiederkehrender Kopfschmerz ohne klar erkennbare Ursache
  • Ekzembereitschaft, Juckreiz
  • Reizblase
  • Sodbrennen, saurer Schweiß
  • Karies, empfindliche Zähne
  • erhöhte Schmerzbereitschaft, Neuralgien und Muskelschmerzen
  • trockene Haut mit Entzündungsneigung / Neurodermitis
  • entzündliche Reaktionen bzw. erhöhte Infektbereitschaft im Bereich der Schleimhäute
  • Ablagerung in den Gelenken führt zu Gelenkschmerzen, Gicht, Rheuma, Osteoporose, Arthritis und Arthrose usw.
  • Ablagerung in der Galle, in den Nieren, oder in der Blase führt zu Nierensteinen, Gallensteinen oder Blasensteinen
  • Ablagerung in den Blutgefäßen führt zu Verstopfung und Verengungen der feinen Blutgefäße, dann zu Bluthochdruck, Herzrhytmusstörungen und schließlich Herzinfarkt und Schlaganfall
  • Übersäuerung lässt Ihr Blut dickflüssiger werden
  • Übersäuerung fördert Pilzinfektionen wie Candida, Scheidenpilz und Hautpilze
  • Behindert die Vitamin D3-Aktivierung
  • Abnahme von Enzymaktivitäten
  • zytotoxische T-Zellen töten  bei einem pH- Wert von weniger als 7 keine Tumorzellen mehr
  • Diffusionsstörung von Vitalstoffen
  • Verhärtung der Muskulatur mit Bildung von Myogelosen
  • führt zu Dauerschmerzen, Allergien usw.

Gleichzeitig schwächt eine Übersäuerung das Immunsystem beträchtlich.

Diagnostische Möglichkeiten: Säure-Basen-Titration nach Sander.

Die Sander Methode ist eine Urinmeßmethode zur Beurteilung des Säure-Basen-Status und der Pufferkapazität des Urins.

Testdurchführung:

Am Tag der Durchführung sammelt der Patient zu festgelegten Uhrzeiten 5 Harnproben: um 6, 9, 12,15 und 18 Uhr. Die Mahlzeiten sollen jeweils nach der 6-Uhr, der 12-Uhr und der 18-Uhr- Urinabnahme eingenommen werden. Diese Urinproben werden dann mit einem Einsendeformular, in dem auch Ernährungsgewohnheiten  erhoben werden, an das Labor gesandt.

Mehr erfahren:

http://www.biovis.de/labor/labor.php#tab_4