Biologische Krebsbehandlung

Bis heute gilt die Diagnose Krebs als Todesurteil. Krebs versetzt die Patienten in einen Zustand der Angst und Verzweiflung. Die ersten Wochen nach der Krebsdiagnose sind die Betroffenen sehr gestresst und brauchen besonders gute Betreuung. Man muss ihnen erklären, was Krebs ist, und warum es zu diesem Zustand gekommen ist. Die Patienten sollten verstehen, was sie anders als andere Menschen gemacht haben, und warum ausgerechnet sie betroffen sind.

Die betroffenen Patienten sollten mit ihren Ängsten nicht allein gelassen werden. Sie brauchen schnelle Informationen und korrekte psychologische Betreuung. Hinter jeder Krankheit, hinter jedem Ereignis, das im Leben geschieht, steckt eine persönliche seelische Geschichte, ein individueller Prozess. An welcher Stelle tritt dann Krankheit als äußere Widerspiegelung eines inneren Konfliktes auf? An welcher Bruchstelle entwickelt sich das falsche Denken, das Nicht-Einfühlen, das falsche Wollen zu einer Krankheit? Sich selbst besser zu erkennen scheint ein zentral wichtiger Punkt bei der Heilung zu sein. „Heilen können wir nur durch Selbsterkenntnis.“ Renée Bonanomi.

Man muss schnell handeln, weil in dieser Angstsituation der Körper der Betroffenen verstärkt und dauerhaft mit dem Stresshormon Cortisol überflutet wird. Diese Aktion führt die Organismus in kurzer Zeit in einen Burn-out Zustand. Der Patient fühlt dann ziemlich rasch die ersten Krankheitszeichen wie Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Angstzustände, Depression usw.

Wie gelingt es nun den Patienten aus dem Stresszustand, der Angst und Verzweiflung heraus zu holen? Das funktioniert nur, wenn der Patient sich gut aufgehoben und nicht übergangen fühlt. Er muss mit seiner Krankheit ernst genommen werden und darf nicht das Gefühl haben, alleingelassen zu werden.

Ich persönlich beziehe meinen Patienten intensiv in das Behandlungskonzept mit ein. Hierbei erkläre ich jedem Patienten, warum und wieso er in diesen Zustand gekommen ist. Was wurde von ihm bisher falsch gemacht und was sollte er ändern, um aus diesem Zustand wieder heraus zu kommen, falls es noch nicht zu spät ist. Er sollte wissen, was Krebs ist und warum seine Zellen verändert sind und einen Rettungsmechanismus angenommen haben. Ich erkläre den Betroffenen, dass ein bösartiger Krebs-Tumor der Sammelbegriff für individuelle neue Zellarten ist, die ein spezielles Überlebensprogramm in einem absterbenden Zellsystem entwickelt haben. Diese Zellen können sich individuell und autonom reproduzieren und die Wachstumskontrolle im gesamten Organismus übernehmen.

Krebs kann man auch als Resultat einer durch Toxine vergifteten und reizüberfluteten Umwelt interpretieren. Das ergibt gestörte Signalstrukturen, verbunden mit gesteigerten biochemischen und biophysischen Energieprozessen in unseren Zellen. Erst die Umweltfaktoren bzw. die Wechselwirkungen zwischen Umweltfaktoren und Zellen führen zu einem Anstieg von oxidativem Stress, Entzündungsprozessen, zur Abschwächung des Immunsystems und schließlich zur Aktivierung und Mobilisierung von Krebszellen.

Biologisch ausgedrückt ist Krebs eine multifaktorielle Energiemangelkrankheit in einem absterbenden Zellsystem durch gestörte Mitochondrienfunktionen. Im Mitochondrien finden bedeutende Stoffwechselwege, wie die Energieproduktion (ATP-Adenosintriphosphat) mit Hilfe von O2, die Häm-Biosynthese, die β-Oxidation von Fettsäuren, die Synthese einiger Aminosäuren und von Eisen-Schwefel-Zentren statt (Gerok, W., Die innere Medizin: Referenzwerk für den Facharzt, 11. Aufl., 2007).

Da ATP an der normalen Funktion sämtlicher Organe und Gewebe beteiligt ist, könnte ATP sogar ein körpereigenes Mittel zur Krebsabwehr sein. Das organische Chemiker und ATP -Experte Eliezer Rapaport 1983 hat in sein Arbeit bestätigt.

Diese Erkenntnisse wurden schon 1924 durch Otto Warburg (1883–1970) beschrieben. Er zeigte das Krebs eine Stoffwechsel-Entgleisung ist und das eine geringe Sauerstoffkonzentration und geringer Druck in der Zelle immer die Entstehung von Krebs ankündigt. Die Tumorzellen gewinnen ihre Energie in Form vom ATP hauptsächlich aus einem als Gärung bezeichneten Stoffwechselvorgang (Glykolyse) und nicht, wie gesunde Körperzellen, aus der Zellatmung (Mitochondrien). Auch Thomas N. Seyfried und Laura M. Shelton zeigen in ihrer Arbeit „Cancer as a mitochondrial metabolic disease“ 2010 dass Krebs ein Energiemangel ist, entstanden durch einen herabgesetzten mitochondrialen Stoffwechsel in der Zelle.

Nach der Beratung erhält jeder Patient von mir einen Therapieplan, der auf Basis von Darmsanierung, Ernährungstherapie und Umweltmedizinischen Untersuchungen erstellt wird.

Selbstverständlich wird die jeweils aktuelle Situation berücksichtigt: Soll eine OP, oder Chemo erfolgen? Wenn ja, welche unterstützenden Maßnahmen aus der orthomolekularen Medizin und der Pflanzenheilkunde können vorab oder während der onkologischen Behandlung hilfreich sein.

Wie auch immer die persönliche Situation ist – die Entscheidung wird gemeinsam mit dem Patienten getroffen, die besprochenen Maßnahmen werden konkret umgesetzt und natürlich zu gegebener Zeit kontrolliert. Mit diesem Vorgehen lässt sich die Stressreaktion, in der sich der Patient nach der Diagnosestellung befindet, deutlich dämpfen. Studien und Erfahrungen zeigen, dass eine positive Grundeinstellung zu einer signifikanten Verlängerung der Lebenserwartung oder Heilung von Krebspatienten führt.

Prävention die beste Lösung, um Krebs zu verhindern. Eine echte Prävention können wir nur erreichen, wenn wir die Gesamtkörperbelastung reduzieren, indem alle Umweltfaktoren in Überlegungen mit einbezogen werden. Es geht nicht darum, eine asketische Lebensweise zu führen, sondern unseren Körper vor unverträglichen Lebensmitteln und Schadstoffen, Stress, Mangelzustände an Antioxidantien und andere Vitalstoffen, Elektrosmog usw. zu schützen.

So kann auch eine präkanzeröse Zelle vor der endgültigen Entartung gerettet werden kann!

In den folgenden Schritten beschreibe ich den Therapieablauf:

Anti-Inflammatorische Ernährung mit Berücksichtigung von immunologischen Unverträglichkeiten – ökologische Kost

Die wissenschaftliche Forschung hat erkannt, dass die Ursache für viele chronische Erkrankungen (auch Krebs), eine unerkannte unterschwellige Entzündungslage sein kann. Bei der Aufrechterhaltung einer „stillen Inflammation“ kann die Ernährung eine ernstzunehmende Rolle spielen. Hierbei steht die Bedeutung der zellulären Immunabwehr (Reaktionen weißer Blutzellen) gegen einzelne Nahrungsmittel/Zusatzstoffe – eine sogenannte Intoleranz oder Unverträglichkeit – im aktuellen Fokus der Medizin. Die Ernährung sollte sich an der mediterranen Kost orientieren, zuckerarm sein, keine Grapefruit enthalten (blockiert Entgiftungswege) und nicht allzu kalorienreich sein (Ausnahme: Kachexie).

Mikrobiom – Darmflorasanierung und Aufbau der Darmschleimhaut und des Epithels

Durch unterschiedliche Umweltfaktoren kann es zu einer Störung der natürlichen Darmflora kommen, wobei sich Bakterienstämme ansiedeln, die das Entzündungspotenzial deutlich erhöhen. Unter epigenetischen Einflüssen kann eine Dauerentzündung zu Veränderung der Zellen führen (Entartung). Prof. Iradj Sobhani und Kollegen weisen auf neure Untersuchung hin, die zeigen, dass die Darmflora bei der Entstehung von Darmtumoren eine Rolle spielt („Microbial dysbiosis in colorectal cancer patients (CRC) 2011).

Mikrobiologische Fehlbesiedlung durch Antibiotika oder andere Umweltgifte führen auch zu einer erhöhten Darmdurchlässigkeit (Leaky Gut), wobei es zu einem verstärkten Einstrom von relativ großen Proteinbausteinen aus der Nahrung bzw. Bakterien und Gärprodukten in den Blutkreislauf kommt. Dort werden immunologische Abwehrreaktionen eingeleitet, und so entstehen allergische bzw. pseudoallergische Unverträglichkeits-Reaktionen gegen Nahrungsmittel. Allergische Reaktionen wiederum erhöhen das Entzündungspotenzial und somit auch das Krebsrisiko.

Mikrobiom-Sanierung und Aufbau der Darmschleimhaut ist einer der wichtigsten Heilungsmaßnahmen, um unserem Körper und seiner Vitalität die angemessene Aufmerksamkeit zu schenken.

Nährstofftherapie durch Infusionen und Oral Gabe

mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, Amino- und essentielle Fettsäuren, Polyphenolen, Bioflavonoide, Isoflavone, Curcuminoide, Enzyme, Vitamin D3, Phospholipide, Heilpilze etc. Es zeigt sich, dass Naturstoffe eine geringere Toxizität haben und eine längere Anwendungsdauer benötigen, um gute Resultate zu erzielen und weniger Resistenzen zu entwickeln.

Immunsystem Regenerierung und Ballansierung

Um das Immunsystem in Balance zu bringen sollten genug Immunzellen wie z.B. NK und Makrofagen vorhanden sein, jedoch sollte erhöhtes pro-inflammatorisches Botenstoffen, (oxidativer/nitrosativer) Zellstress, Toxine und andere Belastungen vermieden werden. Nicht nur Umweltgifte, sondern auch akuter Psychostress und Angst führen zum Anstieg von proi-nflamatorischen Botenstoffen. Das hat K. Malberg 2011 in sein Forschunsarbeit „Bei Angst und Ärger steigt das Interleukin- 6 im Blutbahn“. Interleukin -6 begünstigt Krebserkrankungen und fördert die Ansiedlung von Metastasen. Tumorwachstum wird durch Entzündungen begünstigt.

Entgiftung – Elimination von Mutagene und Karzinogene Ursachen wie Toxinen, Schwermetalle etc.

Schwermetalle und andere Umwelt-Toxine (chemische, physikalische, biologische) gehören zu den Mitochondrien schädigenden und zellzerstörenden Substanzen. Zum Beispiel können diese in den IV Komplex der Atmungsketten die Eisen-Schwefelzentren ersetzen, ohne deren Funktion zu übernehmen. Damit wird auch die Sauerstoffaufnahme in den Komplex IV der Atmungskette verhindert und die mitochondriale Energiegewinnung (ATP) gebremst. Weiterhin können Umwelt-Toxine zu Überproduktion von reaktiven Sauerstoffradikalen führen. Die wichtigste Station in der Atmungskette, in der Sauerstoffradikale gebildet werden, ist der Komplex III (Ubikinon-Cytochrom-c –Reduktase). Schwermetalle sind in der Lage das Mitochondrien-Membranpotential herabzusetzen und so den Nährstofftransport verhindern. Schwermetall und adere Umwelt-Toxine sollten daher eliminiert werden.

Systematische Zahn-Sanierung

Da die Zahngesundheit erheblichen Einfluss auf den gesamten Körper hat, ist eine ausführliche Zahnsanierung notwendig. Wichtig ist die Entfernung oder Heilung von Entzündungsherden, die Ihre allgemeine Gesundheit gefährden. Parallel müssen kariöse Zähne, Erosionen oder geschwollenes Zahnfleisch behandelt werden. Diese können Frühsymptome oder Folgen allgemeiner Erkrankungen sein. Dann ist es notwendig Amalgam und andere Metalle aus dem Mund zu entfernen. Metallen in Mund haben nicht zu suchen!

Elektrosmogbelastungen Beseitigung

Die ständige Belastung durch verschiedenste energiereiche Strahlungen von Funknetzen und elektrische Feldern kann unser Zellsystem schwächen und unter Stress setzen. Schwermetallbelastungen werden durch Elektrosmog noch mehr verstärkt. Aus meine eigen praktische Erfahrungen, können beide die Aufnahme von Mineralien- und Spurenelementen in die Zellen verhindern.

Psychologische Betreuung-Entspannungstherapien

Auch der weitreichende psychische Anteil an Krankheiten wird im Therapiekonzept berücksichtigt. Die Patienten müssen über deren Geschehen gut Informiert und psychologisch betreut sein. Sich selbst besser zu erkennen scheint ein zentral wichtiger Punkt bei der Heilung zu sein. Alles entsteht aus der Erkenntnis über sich selbst. Hinter jeder Krankheit, hinter jedem Ereignis, das im Leben geschieht, steckt eine persönliche seelische Geschichte, ein individueller Prozess. Der Krankheit tritt an bestimmte Stelle als äußere Widerspiegelung eines inneren Konfliktes auf. Heilung beginnt im Bewusstsein eines Menschen und jedes Heilungsgeschehen verläuft ganz individuell.

Intravenöse Sauerstofftherapie nach Dr. med. H. Regelsberger

Überall dort, wo Durchblutungsstörungen oder Sauerstoffmangel bestehen, ist die Sauerstofftherapie eine Möglichkeit, das jeweilige Beschwerdebild zu verbessern. Das breite Wirkungsspektrum der Oxyvenierungstherapie nach Dr. med. H. Regelsberger bewirkt vor allem die Bildung des körpereigenen Hormons Prostacyclin, das dabei um ca. das 8-fache ansteigt (antimetastatische Wirkung, Med. Hochschule Hannover, Prof. Fröhlich). Ein weiterer Wirkungsmechanismus entsteht durch eine „Eosinophilie“. Durch den Anstieg der Eosinophilen bessern sich chronisch-entzündliche Erkrankungen in starkem Ausmaß. Die dadurch bewirkte stark anti-entzündliche Wirkung ist ebenfalls wichtig in der biologischen Krebstherapie.

Nebenwirkungen

Die Oxyvenierungstherapie nach Dr. med. H. Regelsberger hat bei sachgerechter Anwendung keine nennenswerten Nebenwirkungen.

Gegenanzeigen sind:

Zustand nach Hirninfarkten, Aneurysmen, Eisenmahngel, starke Mineralienmangel, Leaky gut, akute Infektionen, Überfunktion der Schilddrüse, stark vorgeschädigte Herz und Lunge.

Photodynamische Therapie (PDT). Zytostatische Photosensitizer plus Medizinische Low-Level-Laserlicht (LLL) nach Dr. med. M. Weber

Unter der Photodynamischen Therapie (PDT), versteht man eine Behandlung, bei der ein bestimmter Farbstoff in betroffenes Gewebe gebracht wird.

Diese Farbstoffe sind natürliche Stoffe und werden „Photosensibilisatoren“ genannt.

Als Photosensibilisatoren stehen zur Verfügung:

  • Chlorin E6 – (Chlorophyll-Derivat)
  • Hyperizin – (Johanniskrautextrakt)
  • Curcumin – (Curcuma-Wirkstoff)

Warum nennen wir sie „Photosensibilisatoren“?

Weil diese natürlichen Stoffe erst bei Bestrahlung mit sichtbarem (Laser) -Licht ihre zytotoxische Wirkung entfalten und weil sie eine hohe Spezifität an Tumorzellen haben.

Vorgehensweise:

Die Photosensibilisatoren erreichen innerhalb von ca. 3 – 4 Stunden nach der Verabreichung ihre maximale Konzentration in den Tumorzellen und bewirken dort eine starke Lichtempfindlichkeit (Photosensibilisierung). Durch die Applikation von Laser-Licht mit einer bestimmten Wellenlänge, d.h. bestimmten Farben, werden die Photosensibilisatoren zum fluoreszieren gebracht. Wenn Laserlicht auf die fluoreszierenden Zellen trifft, sterben diese langsam ab, im Sinne eines gezielten Zellabbaus. Das bedeutet, die Aktivierung durch das Laserlicht führt zur Bildung aggressiver Sauerstoffradikale, welche dann die Tumorzellen selektiv zerstören.

Die Farben die den Photosensibilisator betreffen:

  • Chlorin E6 – rotes Laserlicht
  • Hyperizin – gelbes Laserlicht
  • Curcumin – blaues Laserlicht

Deshalb eignet sich die Photodynamische Lasertherapie in Kombination mit Photosensibilisatoren auch zur Behandlung von antibiotikaresistenten Infektionskrankheiten, Borreliose, Viren, Parasiten etc.

Die Photosensibilisatoren dringen in die befallenen Zellen ein, so dass diese befallenen Zellen gezielt vernichtet werden können.

Fazit: Die Mitochondriale-Zellregenerierungstherapie gilt als angewandte Therapie, die sich naturwissenschaftlichen Labormethoden bedient, um die biochemische Individualität des Patienten zu analysieren. Die Therapie ist auf den Patient und nicht auf Krankheiten zugeschnitten.

In meier Praxis wird Adnatest, der die Wirksamkeit von Krebstherapien inklusive derer Wirkung auf die Krebsstammzellen und ein spezielles Testset zur mitochondrialen Funktion, wie mitochondriales ATP, PGC1a, Rodonase, NRF-2, Mitochondrienfunktion, Mitochondrienzahl-oder Masse gemacht. Somit kann ich der Wirksamkeit von mir eingesetzter regenerativer Therapieformen überprüfen.